Verfasst am 31.03.2004 22:40:46 Uhr Betrunken dekorieren
Nein, mit der in alkoholexzessiven Kaffeebeißerkreisen bekannten Website Betrunkene dekorieren hat der folgende Artikel nichts zu tun. Er befasst sich eher - wie war es auch anders zu erwarten - mit der vom y-Chromosom geschlagenen Hälfte des menschlichen Geschlechterspektrums. Der Mann, der Hammer, das Bier: ein Triumpostulat des Heimwerkertums; ohne das eine kann das andere nicht existieren und umgekehrt. Der Grundstein des Lebens dreht sich im Kreise, um die eigene Achse, wer Nägel mit Köpfen machen will, braucht Zielwasser.
Reichlich absurd? Nein, nur logisch. Denn ein Mann fängt nicht an zu arbeiten, bevor er keinen Anreiz dazu bekommt. Und der heißt Bier. Und reichlich Pausen, die dann natürlich zum Bier trinken genutzt werden. Für grobmotorische Tätigkeiten mag das noch reichen, für's Augenmaß ist ja sowieso die Frau zuständig. Kein Wunder also, dass Männer weder Geschmack noch Stil bei der Wohnungseinrichtung beweisen. Also Mädels, nur damit ihr das einmal wisst: würdet ihr uns mal eine Woche lang das Bier entziehen und das Feinripp verstecken, würden sogar wir merken, dass die alte durchgesessene Polstercouch vor dem Fußballguckmodul nicht mehr ganz der Höhe der Zeit entspricht.
Und dabei wären wir so leicht zu begeistern. Nehmen wir nur einmal die richtige Grundposition des Bettes. Feng Shui zufolge öffnet ein großer Spiegel über den, nach Osten ausgerichteten, Liebesmatratzen das Zimmer und somit den Energiefluss des Lebens. Ha, für das Anbringen dieser kleinen Spielerei verzichten wir sogar auf den obligatorischen Gerstensaft vor den ersten Bohrversuchen. Im Gegenteil, der Blick in den Spiegel erweckt in uns den Sinn nach Wein, Baguette, Käse und typisch französischer Lebensfreude.
Doch vor das frühjährliche Zimmer neu Arrangieren hat der liebe Gott das Möbelhaus gestellt. Wie um Himmels willen, soll frau den betrunkenen Gatten zu Ikea bekommen? Zum Einen hilft natürlich der Lockruf von, mit tonnenweise Zwiebeln beladenen, Hotdogbrötchen, die dort zusammen mit einem "free refill" an Softdrinks eingenommen werden dürfen. Hilft gar nichts mehr, kann frau ihren Göttergatten neuerdings auch im Männergarten abladen. Prototypen sind bereits in Hamburg, Köln, Berlin und Mannheim im Test und scheinen die Nerven der "Besitzerinnen" in der Tat so sehr zu schonen, dass manche Männer noch immer auf ihre Abholung warten müssen. Was den meisten männlichen Exemplaren ob des heimeligen Ambientes bis jetzt allerdings noch nicht aufgefallen ist.
Sind die wichtigsten Neuerungen dann vor Ort und Stelle, sprich die Wohnung, gebracht, geht der Ärger erst richtig los. Welche Farbe für das jugendlich frische und nach florentinischen Olivenhainen duftende Bewegungszimmer? Während sie wahrscheinlich die Geschmacksgleichheiten der neuesten Trends hinter sich hat und auf dezentes mintgrün vor zitronenfarbenen Stuckrändern steht, wagt er den Frontalvorstoß in ungewohnte Gefilde. Den ganzen Raum erdrückendes, südländisches Karminrot, am Besten noch mit Schwammtechnik aufgetragen. Oder doch lieber freigelegtes Mauerwerk hinter Efeuranken? Um sich ein Bild davon zu machen, wer von den beiden Streithähnen denn nun den besseren Einrichtungsgeschmack hat, werden dann stapelweise Bücher über Innenarchitektur gewälzt, nach deren Genuss sich dann sowieso die Frau durchsetzt.
Die beste Strategie gegen Stressvermeidung? Gebt dem Mann ein Bier, einen Hammer und einen Schlagbohrer in die Hand und lasst ihn um Gottes Willen den Spiegel über dem Bett befestigen. Außerdem müsst ihr ganz oft ins Schlafzimmer laufen, Bier mitbringen, sowie mit Lob nicht geizen. Denn auf keinen Fall darf er auf die Idee kommen, im Wohnzimmer nachzusehen und dumme Vorschläge zu machen. Dann wäre alle Mühe umsonst und der Spiegel hinge trotzdem.
Verfasst am 31.03.2004 14:29:26 Uhr Ein Sprung ins Gesicht
 
Ein wahrlich frappierender Unterschied. Nein, eigentlich…?! Ein galoppierender sogar! Man vergleiche nur die Augenringe links mit den Tränensäcken rechts. „O Angela, so wunderbar!“
Oder die entzückenden Mundfältchen, gepaart mit einem kräftigen Schuss Schlafzimmerblick. In gar keiner Relation zu den wabbeligen Lefzen, mit der sie uns auf dem rechten Bild entgegenheult. „Ja, Baby, ich spür’ es. Du bist heiß. Komm lass uns in die Kissen springen!“
Klar und eindeutig versteht jeder Mann die leise Geste, die Miss Merkel mit den Fingern andeutet. „Wenn ich mit Dir fertig bin, bist Du sooo klein! Mit Hut!“ *Lechz* Der seidige Glanz auf ihren Haaren tut dabei sein übriges.
Wo denn der Unterschied zwischen den beiden Bildern ist? Na, das erste wurde kurz vor ihrem Eisprung aufgenommen worden, das zweite kurz danach. Und kanadische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Frauen kurz vor dem Eisprung hübscher sind, als normal. Das sieht man doch, oder?
Der Angela steht das „Fick Mich“ doch ins Gesicht geschrieben. Oder, wie wissenschaft.de so schön titelt, der Eisprung. Ich wusste es doch. Geradezu mit dem Springerstiefel in filigranster Weise in die Fresse malträtiert, möchte ich sagen. Womit ich geschickt wieder den Bogen zur Ästhetik der Gewalt geschlagen hätte. Ist der Blick in Angelas Knittervisage visuell nicht so gewaltig, dass er schon wieder Freude zu vermitteln vermag?
Eine Freude, die er zumindest der ebenfalls bis zum Platzen mit Östrogen angereicherten Konkurrenz schenkt, die, derselben Studie zufolge, kurz vor dem Eisprung andere Weibchen schlichtweg grottenhässlich findet. Wo man sich dann doch fragen muss, ob es noch eine Steigerung zu grottenmerklig gibt. Vielleicht zum Kotzen küblböckig? Oder total verstoibert? So hässlich, das schlägt dem Moos den Hammer aus? Daisy vom Hammer erschlagen, blutlacheneklig?
Wer weiß, welche Abgründe der gegenseitigen, weiblichen Geringschätzung sich im Kampf um das „gute“ Sperma auftun. Immerhin steht einer Unzahl brunftiger Weibchen nur eine kleine Hand voll paarungswürdiger Männchen gegenüber. Der Rest, liebe Herren, fällt unter die Sparte genetischer Sondermüll, Zufallstreffer, oder, wie Michael Mittermeier sagen würde, Arschlochkinder. Ohne den darwinistischen Unterton der kanadischen Verhaltensforscher beizubehalten: was ist eigentlich mit den Weibchen, die nicht ganz so wählerisch sind? Die, z.B. einen Bohlen ranlassen und dann auch noch im BB-Container so ziemlich jeden Müll schlucken, der ihnen vor den Gaumen kommt.
Alles Schlampen außer Mutti? Fragen über Fragen, auf die noch kein findiger RTL-Stratege eine Antwort, bzw. ein Format gefunden hat. Dann aber mal ran an die Buletten! Sonst beweist uns Bohlens kleines Big Brother Luder Jeannine noch, dass häufiges Kopulieren zum Aussterben der Menschheit beiträgt. Als erster kleiner Lichtblick in der Aktion "Rettet die Menschheit", zeigt sich heute die pubertierende Bro'sis-Nase Faiz, der sich in einem Anflug von Aufopferung durch ein halbes Bundesland poppte. Was ein Hengst!?
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